Hast du mal 2,3 Millionen Euro? 💶 So hoch waren Schäden durch Otter bei Fischwirten in Bayern allein im Jahr 2024. 🦦 So viel vorweg: Dass der Fischotter zurück in Bayern ist, ist erstmal eine gute Nachricht für den Naturschutz. 🌱 Gleichzeitig sorgt die starke Ausbreitung für echte Herausforderungen vor Ort. Vor allem Teichwirte spüren die Folgen direkt. Verluste in den Aufzuchtanlagen steigen, der Druck wächst und die wirtschaftliche Zukunft ist unsicher. Der Staat hilft mit Ausgleichszahlungen, Beratung und Förderungen etwa für den Bau von Zäunen gegen Otter. Aber all das kostet Geld, das am Ende der Steuerzahler berappen muss. Und die Kosten steigen weiter. Der Oberste Rechnungshof hat das erst kürzlich moniert. 📊 Genau deshalb diskutieren wir gerade intensiv über den Otter. Die Frage ist: Wie schaffen wir den richtigen Ausgleich zwischen Naturschutz und wirtschaftlicher Stabilität? Ein Teil der Lösung ist für uns klar die Bejagung als zusätzliche Säule im Ottermanagement. Das Problem: Immer wieder bremsen Klagen einen vernünftigen Umgang mit der Art ein. Wenn ein Otter in einem Fischteich auf Beutezug geht, stehen viele Besitzer ohne Handhabe daneben. Das steigert die Akzeptanz für den Otter eher nicht. Naturschutz kann allerdings nur dann langfristig funktionieren, wenn er auch akzeptiert wird. Und dafür braucht es Lösungen, die alle Seiten im Blick haben. ⚖️ 💬 Wie siehst du das? Was ist für dich der richtige Weg im Umgang mit dem Fischotter? Schreib es in die Kommentare.
10.04.2026












